
Patienten im Krankenhaus schützen – für mehr Rechte, Transparenz und Verantwortung
Ottilie B., 81 Jahre alt, kam 2019 wegen einer Lungeninfektion ins Krankenhaus. Sie litt plötzlich unter schweren Bauchschmerzen. Anstatt nach der Ursache zu suchen, wurde ihr lediglich die Schmerzmitteldosis erhöht. Ihr Sohn, selbstständiger Unternehmer, vertraute darauf, dass die Klinik die richtigen Schritte einleitet. Doch es kam anders: Eine innere Blutung blieb zu lange unentdeckt, eine Bauchfellentzündung breitete sich aus, Ottilie fiel ins Koma. Eine Notoperation kam zu spät – Ottilie starb an einer Sepsis.
Noch schlimmer: Im Nachhinein gab es keine klare Dokumentation, keine Aufarbeitung, keine Verantwortung. Angehörige und Patienten alleine zurück – ohne rechtliche Unterstützung, ohne Antworten.
An diesem Tag habe ich beschlossen: Ottilie darf nicht umsonst gestorben sein.
Denn Ottilie steht für Tausende Schicksale, die sich jeden Tag in deutschen Krankenhäusern wiederholen.
Was sich ändern muss
Wir fordern:
Schneller Rechtsschutz für Patienten: Rechtsschutzversicherungen der Krankenhäuser müssen verpflichtet werden, binnen drei Monaten bei Beschwerden zu reagieren, wenn sie die Beschwerde nicht akzeptieren
Schmerzensgeldzahlungen müssen an EU-Recht angeglichen werden
Krankenhäuser müssen Konsequenzen für verschleppte Behandlungen tragen.
Wofür wir kämpfen
Diese Petition ist eine Stimme für all jene, die im Krankenhaus nicht gehört werden. Für Angehörige, die ihre Liebsten nicht alleine lassen wollen. Für Patienten, die mehr brauchen als Schmerzmittel – nämlich Fürsorge, Aufmerksamkeit und Verantwortung.
Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift.
Damit Krankenhäuser nicht nur behandeln, sondern auch Verantwortung übernehmen.
Damit Angehörige nicht länger machtlos sind.
Damit aus Ottilies Schicksal endlich Konsequenzen gezogen werden.